How to run a Digipool-Workshop

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Ein Versuch eines Leitfadens rund um die Planung und die Durchführung eines Workshops.

Änderungen und Anregungen sind selbstverständlich willkommen!


Grundsätzliches

Zielsetzungen von Digipool-Workshops

  1. Gestalterische Inhalte — Die meisten Workshops bestehen im Kern aus einer technischen Einführung in die Verwendung eines Gerätes (Kamera) oder einer Software. Die KHK ist jedoch keine FH, sondern eine Hochschule, daher sollten zeitgemäße Themensetzungen im Vordergrund stehen. Es reicht beispielsweise nicht, einen Bildbearbeitungsworkshop “Photoshop” zu nennen. Vielmehr könnten Themen wie Collage, Appropriation-Art und Copy-Paste-Kultur im Zentrum stehen.
  2. Projektarbeit — Es ist wesentlich motivierender für die Student*innen an einem konkreten Projekt zu arbeiten und dabei technische Kenntnisse zu erwerben als sich durch eine Reihe von kleine Übungen zu quälen. Idealerweise stellt man das Endergebnis wie zum Beispiel einen Kurzfilm oder ein Fotoheft von Anfang an in Aussicht.
  3. Mehrwert Tutorial — Falls sich keine Projektidee finden sollte, könnte als gestalterische Aufgabe ein Tutorial produziert werden, welches für andere Student*innen sehr hilfreich sein könnte.
  4. Maximal 15 Minuten Frontalunterricht — Teilt die Tage in freie Arbeitsphasen ein, vor denen jeweils kurz eine Aufgabenstellung z.B. mit technischem Hintergrundwissen erklärt wird.



Flipped Classroom

In vielen Bereichen der Digipool-Workshops biete es sich an die Anwendung des Flipped-Classroom-Konzeptes zu prüfen. Vereinfacht gesagt bedeute das, dass man die substanziellen Lerneinheiten wie zum Beispiel die Einführung in die Benutzeroberfläche einer Software mit einer vorbereitenden Hausaufgabe abdeckt, in dem zum Beispiel ein YouTube-Video angeschaut und Schritt für Schritt nachvollzogen werden soll. Im Unterricht kann dann auf dieser Basis gleich in die gestalterische Projektarbeit eingestiegen werden.


Vorteile

  • Discretionary Learning — Die Student*innen werden an ein selbstbestimmtes Lernen herangeführt und finden oft eigenständig weitere Tutorials
  • Hey-Joe-Prinzip — Die Student*innen werden mit dem Selbststudium nicht alleine gelassen, sondern können im Unterricht zu dem, was sie zu Hause im Tutorial nicht verstanden haben, Fragen stellen.
  • SWS — Die Arbeitszeiten der Hausaufgaben können für den Schein berücksichtigt werden


Ankündigung

Leicht verständlich und auf den Punkt gebracht

  1. Titel — Nach Möglichkeit ein inhaltlicher kurzer und seriöser Titel
  2. Tagline — Zum Beispiel eine umgangssprachliche Version des Titels oder ein Zitat
  3. Text — Kurze Beschreibung 150 - 400 Zeichen (mit Leerzeichen)
  4. Workshop Struktur — Liste der Themen und Zielsetzungen (3 - 8 Punkte)
  5. Bild — Stelle bitte ein Bild zur Ankündigung auf der Digipool-Homepage bereit, dass könnte ein Screenshot sein oder auch etwas Assoziatives (möglichst ohne Copyright)


Vorbereitung

"Hätte man nicht früher", ist bereits zu spät.

  1. Teilnehmerinnen Liste — Behalte die Anmeldungen (CryptPad oder Moodle) im Auge und initiiere bei zu wenigen Anmeldungen, den Versand eines Reminders.
  2. Raumzugang — Organisiere Dir rechtzeitig den Gebäude- und Raumzugang (siehe LINK)
  3. Beamer — Kläre, ob Du mit dem Beamer im Pool-Raum arbeiten kannst (HDMI-Adapter?).
  4. Medientechnik — Reserviere die Technik für Deinen Workshop rechtzeitig in der Digipool-Ausleihe und prüfe ob die Software, die Du verwenden möchtest, auf den Pool-Computern läuft.
  5. Präsentation (nice to have) — Die Vorstellung Deiner inhaltlichen Themensetzung könnte von einer kurzen Präsentation unterstützt werden.
  6. Handout (nice to have) — Falls es nicht bereits frei verfügbare technisch gestalterische Anleitungen in Deinem Arbeitsbereich gibt, könntest Du selbst eine erstellen und als Tutorial (PDF) zum Download anbieten.


Durchführung

Es kann nichts schiefgehen. Das einzige, was passieren kann, ist, dass die Dinge einen anderen Verlauf nehmen als geplant.

  1. Anstoß — Zeige den Teilnehmer*innen, dass Du gut vorbereitet und hoch motiviert bist und vermittele, wie spannend es wäre, gemeinsam ein besonders Ergebnis zu erarbeiten.
  2. Situativ — Versuche nicht stur das geplante Vorhaben durchzuziehen, sondern reagiere auf die Interessen und Fähigkeiten der Teilnehmer*innen. Blei für neue Entwicklungen (Gruppendynamik) offen.
  3. Abschlusspräsentation — In der Regel werden Workshops damit abgeschlossen, dass jede Teilnehmer*in beziehungsweise Gruppe kurz Ihr Ergebnis präsentiert. Sollte die Zeit zu knapp sein, könnte alternative eine Deadline zur Abgabe der Ergebnisse oder Projektdokumentationen vereinbart werden.
  4. Schein — Da die Bescheinigungen nur von der Digipool-Leitung unterschrieben werden können, bitte eine Liste aller Teilnehmer*innen erstellen, die den Schein bestanden haben. Hierzu am einfachsten die Teilnehmer*innenliste zur Grundlage nehmen (bitte digitale — nicht handschriftliche). Sollten die Student*innen auch eine Benotung benötigen, diese bitte dort jeweils hinter dem Namen eintragen. (Siehe Notentabelle LINK)


Nachbearbeitung

Tue Gutes und rede darüber — positiv gemeint

  1. Dokumentationsmaterial — Bitte stellt aus den Ergebinssen für den Digipool am Ende Bild-, Video- und Tonmaterial zur Verfügung, das zu Werbezwecken (Instagram-Post) verwenden kann. Siehe DIGIPOOL-PROJECTS
  2. Tutorial — Auf der Digipool Homepage gibt es eine Sammlung von Tutorials (LINK), die gerne um Deinen Beitrag ergänzt wird.
  3. Weiterführende Projektbetreuung — Sollte es sich anbieten, die in dem Workshop angestoßenen Projekte weiter zu betreuen, könnte hierzu ggf. eine weitere Gage verhandelt werden.